Ideenreich Natur

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Added by 1. Oktober 2014

Drei Projekte aus dem „Bionicum“ in Nürnberg

 

Die Natur ist eine Meisterin in Sachen Energie- und Ressourceneffizienz. Die Bionik verspricht daher zukunftsweisende technologische Lösungen. Drei Projekte des „Bionicum“ in Nürnberg untersuchen seit 2012 Bewegungsmechanismen aus dem Tier- und Pflanzenreich für eine effizientere menschliche Technik.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

– Zum Netzwerk „Bionik in Bayern“ – hier

– mehr über die Ausstellung der „Entdeckungsreise ins Ideenreich Natur“ im Nürnberger Tiergarten – hier

Mehr zum Inhalt des Videos:

Das Bionik-Zentrum „bionicum“ ist ein Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Ein Ziel ist es zum einen, in der Öffentlichkeit Begeisterung für die Innovationen der Natur und deren Erforschung zu wecken. Andererseits soll damit auch die Bionik-Forschung in Bayern etabliert werden. Die vom „Bionicum“ initiierte Plattform „Bionik in Bayern“ wird vom Bayerischen Landesamt für Umwelt koordiniert und hat sich zum Ziel gesetzt, die auf verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen aufbauende und daher interdisziplinär geprägte Bionik mit dem Austausch zwischen Wissenschaftlern und Ingenieuren zu fördern. Zahlreiche Forschungsstandorte des Freistaates mit unterschiedlichen Hochschulen gehören zu diesem Verbund, darunter die Universitäten in Bayreuth, München, Regensburg und Würzburg.

Das Video stellt drei bionische Projekte aus dem mittelfränkischen Raum vor. Sie wurden 2012 initiiert und bilden den inhaltlichen Schwerpunkt der im Sommer 2014 eröffneten Ausstellung „Bionicum“ im Nürnberger Tiergarten. Im Projekt „Biosol“ der TH Nürnberg wird ein neuartiger Solector entwickelt, mit dem Räume energiesparend durch Sonnenlicht beleuchtet werden können. Der sogenannte „Ohm-Krabbler“, ein sechsbeiniger Roboter der TH Nürnberg soll helfen, mit Hilfe der Natur – Vorbild ist der Bewegungsapparat der Vogelspinne – ein neuartiges Hydraulikverfahren als Antrieb zu konzipieren. Auch das dritte gezeigte Projekt befasst sich mit Antriebstechnik. Forscher der Universität Erlangen untersuchen, inwieweit sich Muskelkraft künstlich nachbilden lässt. Dazu dienen dielektrische Elastomeraktoren – also Kunststoffmaterialien.

Erstausstrahlung: September 2014

© des Videos: Bayerisches Landesamt für Umwelt 2014

© 2014 mce mediacomeurope GmbH

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